19. Mai 2021

Venus Kolumne | #0 – Die Okkultistin

Hi, ich bin O – Traumtänzerin, Pantheistin und „Die Okkultistin“. Herzlich Willkommen in meiner Venus Kolumne, meinem Tage- und Notizbuch, in dem ich über Okkultismus, die pantheistische Religion, meine Reise durch den Tarot, ein Mysterium namens PAN und die okkulte Göttin schreibe, der meine Arbeit gewidmet ist: Venus.

 

Herzlich Willkommen in meiner Venus Kolumne

 

Es wäre nicht richtig, würde ich behaupten, meine Venus Kolumne sei nicht von einer gewissen Art von Wahnsinn getragen. Sie ist viel mehr als nur das. Sie geht aus dem Wahnsinn hervor und wird von diesem durchdrungen. Meine Worten erzählen von einer Widmung an ein Mysterium, das mich eines Tages überraschte und mich in seinen Bann zog, bis es mich dazu verführte, mich bedingungslos und in Liebe seinem Willen hinzugeben, damit es meine Seele verwandeln und erlösen kann. Meine Venus Kolumne ist eine Hingabe an das Okkulte, eine Hommage an den Heiligen Geist und ein Liebesbrief an PAN. Sie ist eine Unterwerfung, Liebe unter Willen.

Liebe ist das Gesetz. Liebe unter Willen.

 

Die Etymologie von Wahn verweist auf die Bedeutung von verlangen, etwas erhoffen, erwarten, annehmen, suchen. Diesem Wort wohnen Lust, Sehnsucht, Verlangen und Venus, die Liebe, inne. Wahn ist im diesem Sinne etwas, das uns verführt, das uns streben lässt, das Hoffnung und Sehnsucht nach etwas weckt, und uns in einen Strom reißt, dem wir nicht wissen zu entkommen noch entkommen wollen. Ein Wahn ist ein Wunsch, etwas, das aus der Tiefe unserer Seele, dem Verborgenen in Erscheinung tritt, um nicht nur uns sondern auch sich selbst zu erfüllen. Es ist eine geheimnisvolle, doch alles durchdringende Essenz, die beginnt, in unser Bewusstsein einzudringen, als sei sie ein verborgener Traum, ein Schatz, der wie ein Hauch Nichts dem Unbewussten entweicht und sich seinen Weg durch unser Bewusstsein bahnt, bis er alle Ebenen unserer Seele durchdringt, um sich durch sie hindurch zu verwirklichen und seine Schönheit zu manifestieren. Die Magie des Wahns beherrscht die Verführungskunst, und sie tut dies in einer derartigen Präzession und Intelligenz, dass es kaum möglich ist, der Faszination, die dieses Okkulte auslöst, zu entkommen noch will man sich von den schweren Ketten lösen, die die Magie um uns legt. Sie fesseln uns nicht einfach nur, sie befreien uns. Die Magie zeigt sich als eine charmant-gefährliche Herrscherin, die stets ihr eigens Geheimnis bleiben wird, und deren manipulativen Künsten, ihrer ekstatischen Lust und Anziehungskraft kaum jemand zu widerstehen weiß.

 

Nicht mein, nein Dein Wille geschehe.

 

Über das Verlangen, das mich in meinem Leben treibt und dessen Anziehungskraft ich nicht entkommen kann, schreibe ich in meiner Venus Kolumne. Ich schreibe über meine Begierde, die mich Tag für Tag bewegt, nicht aufzugeben, die mich fasziniert, verführt, belebt und die mich leiden lässt, wenn ich mich weigere, mich ihrer Macht zu beugen. Meine Sehnsucht hebt mich in Ekstase, zwingt mich auf die Knie, verpasst mir Ohrfeigen und lässt mich in der Ecke stehen bis ich anfange, um Vergebung zu bitten, in der Angst, dass sie mich für immer verlassen könnte. Dann entschuldige ich mich für den Ungehorsam, den ich wagte, zu zeigen, schäme mich für mein Verhalten und die Arroganz, mit der ich mich erhoben habe. Der Wahn, von dem ich spreche, ist der Sinn, der mein Leben durchdringt, mich mit Hoffnung befüllt und mir diese wieder nimmt. Er enttäuscht, wenn ich selbst es war, die enttäuschte. Die Leidenschaft setzt mich schachmatt, sie ist stets die Gewinnerin ihres eigen Spiels, das ich verfluche sowie ich es vergöttere. Doch obwohl ich die Leidenschaft dafür verflucht und sie in meiner Hilflosigkeit manchmal versuche, mit ihrem eigenen Feuer zu verbrennen, liebe ich sie bedingungslos, denn ich habe verstanden, dass sie mir nicht schaden will, auch wenn ihre Macht gefährlich ist, sondern dass ich selbst es bin, sie sich verletzt, wenn sie sich nicht von dem Wahnsinn und seinem kreativen Enthusiasmus erfüllen lässt.

Meine Sehnsucht leitet mich, schenkt mir Inspiration, lässt mich brennen und sie raubt mir all meine Kräfte, wenn ich sie nicht zu beherrschen weiß und sie nicht in Verantwortung für die Evolution meines Traumes einsetze. Die Begierde beseelt mich mit Wundern und lässt mich leer dastehen, wenn ich mich weigere, diese Wunder anzunehmen und zu akzeptieren. Mir einredend und mit meinem Verstand kämpfend, dass es sich nicht sein darf, dass man solche Wunder nicht erleben kann, dass man etwas Derartiges nicht sehen kann, dass es das nicht gibt, dass kein Zusammenhang herrscht und der „Wahnsinn“ nicht existiert, sondern das alles in meiner Wahrnehmung nur eine Illusion ist, von der ich mich habe täuschen lassen. Und obwohl sie das ist, ist sie das alles nicht. Dieser Wahn ist mehr als nur eine Illusion, denn er ist der Traum, der mich trägt, der mich nährt, aus dem ich hervorgehe und der mich erfüllt. Die Kraft, die ich versuche zu beschreiben, doch für die sich keine Worte finden lassen, ist mein Erlöser und zugleich mein gefährlichster Gegenspieler, der mir seine Autorität unter Beweis stellt, wenn meine Seele auf Erden meint, seinen himmlischen Kräften und seiner Macht widerstehen zu können, etwas anderes als seinen Willen im Sinn zu haben, ihm zu verweigern, in mich einzudringen und über mich zu herrschen dürfen.

 

Wie im Himmel, so auf Erden.

 

Die Sehnsucht, die ich in mir trage, ist die Sehnsucht nach Gott, die Leidenschaft, sich mit dem Mysterium des Seins zu verbinden und durch seine Magie inspiriert zu werden. Als Traumtänzerin, Pantheistin und Okkultistin gilt meine Passion der pantheistischen Religion. In mir wohnt der Glaube, dass sich der Geist und die Materie – der Himmel und die Erde unseres Bewusstseins – entsprechen. Ich finde meine Ekstase in dem Glauben daran, dass die offenbarte Natur der Manifestation des verborgenen Willens entspricht, aus dessen Allmacht und kosmischen Substanz alle Kräfte und Elemente entströmen, durch die hindurch sich das Okkulte zum Ausdruck bringt und sich selbst erfüllt. Mein Glaube sagt mir, dass alles in unserem Bewusstsein, ungeachtet davon, ob es sich um eine spirituelle Idee in unserer inneren Welt oder um eine manifestierte Erscheinung im Außen handelt, der kreativen Geisteskunst Gottes emaniert, durch die hindurch das Heilige Mysterium seine Facetten enthüllt und seinen Willen offenbart. In diesem Glauben wird alles zu einem Symbol, das eine Okkultistin wie ich stets bestrebt ist zu entschlüsseln, um sich mit dem kosmischen Willen, dem Okkulten, zu vereinen und seine Botschaften zu empfangen.

Jeder Stein, der Jahreskreislauf und die 12 Tierkreiszeichen, mathematische Gleichungen, spirituelle Ideen, die Elemente unserer Welt sowie jedes Wesen, das in ihr lebt und von ihr getragen wird, die Heiligen Planten, physikalische Kräfte, Emotionen, Träume, der Baum von seinen Wurzeln, die in der Erde vergraben sind, bis zu seiner Krone, die in den Himmel ragt, Opern und Kunstwerke – sie alle bilden in meinem Bewusstsein Symbole, die den okkulten Willen unseres Universum ausdrücken und zum Vorschein bringen. Meine Leidenschaft ist, das Okkulte und das Offenbarte miteinander in Einklang zu bringen, um die Schönheit zwischen beiden Welten erfahren zu können.

In mir brennt das Verlangen, mich mit dem Universum zu vereinen, mit dem inneren und äußeren Bewusstsein, in dem ich mich wahrnehme, sowie ich getrieben bin, diese beiden vermeintlich polaren Welten miteinander in Harmonie zu bringen, um in ihrer Mitte zu tanzen. Es ist die Lust, den Himmel und die Erde miteinander in Einklang zu wiegen.

Herzlich Willkommen in meiner Venus Kolumne, die der Magie, dem Okkultismus, der Liebe, dem Tarot, der Schönheit, der Harmonie und dem Mysterium des Heiligen Geistes gewidmet ist. In meinem Tagebuch erfährst du alles rund um meinen Glauben, den Tagesablauf einer Okkultistin, die 78 Geheimnisse des Tarots, Sonnen- und Beauytrituale und viele kleine Geschichten, die meinen Weg begleitet haben, um mich im Hier & Jetzt zu der zu machen, die ich bin: Die O.

 

 

Love is the law,
die O.

 

Venus Kolumne | #0 - Die O & der Tarot

2 Kommentare

  1. Vielen Dank für deine wundervollen und magischen Worten.

    Do what thou wilt shall be the whole of the law.

    Antworten
    • Ich habe zu danken. Solche Kommentare sind wunderschön. Danke!
      Love is the law!

      Antworten

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